Mir ist Jesus erschienen - bei vollem Bewußtsein
Juli 3rd, 2008
via kritisch gedacht
Atheisten sind gewissenlose Babymörder
Juli 3rd, 2008
Zu den gemeinsamen ethischen Positionen der neuen Atheisten gehöre das Eintreten für aktive Sterbehilfe, die Möglichkeit der Abtreibung bis zur Geburt sowie Klon- und Genexperimente mit menschlichen Zellen. Ethik orientiere sich nur noch an den tatsächlichen oder mutmaßlichen „Interessen“, die ein Mensch habe, weshalb die Tötung von schwerstbehinderten Kindern oder Wachkomapatienten, die sich nicht äußern können, ethisch als weniger bedenklich betrachtet werde.
Jawohl *harhar*
Deschner: Kriminalgeschichte des Christentums
Juli 1st, 2008
Gerade hat Karlheinz Deschner den neunten Band seines Opus magnum veröffentlicht, da kann man auch schon einen Blick auf die sämtlichen vorherigen acht Bände werfen: Ein 8709-Seiten-PDF. Bei Scribd. Wenn das nicht illegal ist … dann weiß ich auch nicht.
Sterbehilfe?
Juli 1st, 2008
Der ehemalige Hamburger Justizsenator und vormalige Oberstaatsanwalt beim Bundesgerichtshof Roger Kusch, der 2006 die Partei “HeimatHamburg” und letztes Jahr den Verein Dr. Roger Kusch Sterbehilfe gegründet hat und vor ein paar Monaten eine Selbsttötungsmaschine vorstellte, bekommt nun reichlich öffentliche Schelte. Die bild schreibt:

“Beim Sterben ließ er Bettina S. allein. Da hatte Dr. Tod nämlich selber Angst: Angst vor Strafe!”
und untermalt die Geschichte in gewohnter Manier mit dicken Schlagzeilen: “Renterin hatte nur Angst vor dem Altersheim” mit einem Verweis auf das Video mit der Frau.
Ein Skandal: Fröhlichen, gesunden und lebendigen Menschen einfach so beim Sterben zu helfen.
Was wäre, wenn die Frau einfach nur eine Krise hatte, darüber hinweggekommen wäre und dann fröhlich im Altersheim mit all den anderen fröhlichen, gesunden, lebendigen Rentnerinnen und Rentnern gelebt hätte haben können? Bedenke man doch, was der Frau nun entgeht: Ein Leben in Würde.
Sagen wir nein zur Willkür des “Doktor Tod”. Sagen wir NEIN zur aktiven Sterbehilfe. Menschen haben die Pflicht zu leben. Und das ist auch gut so.
Kreationismus überzeugt immer mehr Menschen
Juni 27th, 2008
Der McCarthy aus Kassel: KREATIONISMUS: Ein Professor wittert die Weltverschwörung
Neokreationismus oder Intelligent Design nennt sich in den USA eine Bewegung, die entgegen evolutionstheoretischer Ansätze die Welt als Produkt einer Schöpfungsintelligenz erklärt. Allerdings schießen auch die “Kreationistenjäger” gelegentlich übers Ziel hinaus.
Der Autor dieses Beitrags in der linken Wochenzeitung FREITAG, der Wissenschaftsjournalist Benno Kirsch (Weblog des Autors), hat übrigens auch folgende Überschrift in der rechten Tageszeitung DIE WELT verbrochen wird auch im Kommentarteil eines Artikels der Welt diskutiert:
Kreationismus überzeugt immer mehr Menschen
Warum dieser pseudowissenschaftliche Kreationismus so wichtig ist, erklärt uns Philip J. Rayment (Administrator (sysop) on Conservapedia who has accepted Jesus Christ as his Lord and Savior) bei JLT:
“So if evolution is true, there was no original sin, and therefore no need of a Saviour—Jesus is out of a job! This is a very simple explanation, but basically if evolution is true, then the entire teaching of the Bible (not just the first chapter or so of Genesis) is dead wrong.”
Noch irgendwas unklar?
Bloggerpreis zu gewinnen
Juni 26th, 2008
Die TBZ macht auch diese Jahr wieder ihren alljährlichen Wettbewerb zur Wahl des besten deutschen Blogeintrags. Deshalb die Bitte an Euch: Falls Euch ein Blogeintrag bei mir gut gefallen hat, schlagt ihn doch vor! Ihr könnt Euch natürlich auch selbst vorschlagen
Und falls Ihr als Atheisten Probleme mit dem Titel haben solltet: Denkt abstrakt! :-*
Jetzt mal ehrlich
Juni 24th, 2008
Ich mag Christen. Ich mag Juden. Ich mag Muslime nicht so sehr, aber das liegt nicht daran, was sie glauben, sondern eher daran, was sie tun. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.
Viel wichtiger ist die Tatsache, dass ich der Meinung bin, dass auch unter Christen natürlich sehr intelligente Menschen sind - auch mir an Intelligenz überlegene und mit größerer Freundlichkeit ausgestattete Menschen.
Warum glauben solche Menschen an die Bibel, also das Buch, von dem Noam Chomsky mal sagte, es sei eins der “most genocidal books in history”? Denn diese Frage ist die eigentliche, die man einem Christen stellen muß: “Glaubst Du an die Bibel?”. Nicht ob er an Gott, Jesus, die Auferstehung, das Leben nach dem Tod glaubt, nein, man muß ihn fragen, ob er an die Bibel glaubt.
Verneint der Befragte dies, so ist er kein Christ. Denn der einzige Beweis für die Existenz ihres Gottes ist die Bibel. Sie ist quasi der
Gottesersatz. Verneint der Christ die Bibel, so glaubt er noch offensichtlicher an Hörensagen und Magie als es sonst - eben mit diesem Buch, also einem Ding, einer Sache - auffiele.
Doch mal abgesehen von dem unzutreffenden Autoritätsargument, dass es das meistverkaufte Buch aller Zeiten sei, was eigentlich für Harry Potter (auch eine schöne Fabel) gilt, hat natürlich auch die Bibel einige bekannte Mängel, die sie nicht unbedingt als “Gottes Wort ” auszeichnen.
Warum also glauben hochintelligente Menschen an die unglaublich widersprüchlichen und teilweise schlimmen Dinge, die in dieser Bibel stehen? Warum picken sie sich ihnen Nützliches heraus und ignorieren Dummes oder Schlechtes, oder deuten es um?
Weil sie Angst haben.
Denn die der Glaube an einen Gott funktioniert vermutlich nach demselben Prinzip wie der gemeine Aberglaube: Magisches Denken.

Nehmt dem Glauben an Gott den Aberglauben. Nehmt ihm den Himmel, nehmt ihm die Hölle und ihr erhaltet einen schlaffen Sack mit hohlen Phrasen.
Jeffrey Rudski konnte in einer Studie, die im Journal of General Psychology veröffentlicht wurde, zeigen, dass Menschen, die an einen Gott glaubten auch Geister, Telepathie, Geistheilung, Kommunikation mit Verstorbenen, Reinkarnation und Telekinese für möglich hielten.
Kia Aarnio hat in ihrer Dissertation zum Thema “Paranormal, superstitious, magical, and religious beliefs” mit 3000 Teilnehmern zeigen können, dass “the more paranormal beliefs one had, the more religious beliefs one had”.
Jan Beck und Wolfgang Forstmeier argumentieren in Human Nature, dass Aberglaube und Glaube unvermeidliche Nebenprodukte einer evolutionär herausgebildeteten adaptiven Lernstrategie seien, nach dem Motto, Aberglaube sei immer noch besser als Ignoranz, um in einer komplexen Welt zu funktionieren und auch mögliche vorhandene Zusammenhänge zu entdecken.
Aber zum Glück ist die Evolution ja noch nicht am Ende.
Unsere Welt wird noch so fein werden, daß es so lächerlich sein wird, einen Gott zu glauben als heutzutage Gespenster.
(Georg Christoph Lichtenberg)
Literatur:
Faith may be defined briefly as
Juni 24th, 2008
… an illogical belief in the occurrence of the impossible.
Der Atheist ist das größte Kompliment, das Gott sich selbst zollt: Er schafft ein Wesen, das stark genug ist, von ihm abzusehen.
(Ernst Wilhelm Eschmann, dt. Schriftst., 1904-1987)
Religion ist die einzige Philosophie, die das Durchschnittshirn verstehen und annehmen kann.
(Joseph Joubert, franz. Moralist, 1754-1824)
Irgendwie hat jedes Bekenntnis etwas lächerliches.
(Georges Bernandos, franz. Dichter, 1888-1948)
Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schützen lassen.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
Was die Welt braucht, ist nicht ein Dogma, sondern eine Bejahung der wissenschaftlichen Forschung zusammen mit dem Glauben, daß die Qualen von Millionen nicht wünschenswert sind, ob sie nun von Stalin oder einer Gottheit, die sich der Gläubige als sein Ebenbild vorstellt, verhängt werden.
(Bertrand Russell, engl. Phil., Religion und Moral)
Wenn Dreiecke einen Gott hätten, würden sie ihn mit drei Ecken ausstatten.
(Charles-Lois Baron de Montesquieu, fr. Philosoph, 1689-1755)
Das Christentum ist eine gewaltige Macht. Daß zum Beispiel protestantische Missionare aus Asien unbekehrt wieder nach Hause kommen - das ist eine große Leistung.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)




